Was muss ein guter digitaler Receiver leisten?

Zum Gucken, von wahrhaft gutem, Fernsehen reicht es heute schon lange nicht mehr aus nur ein HDTV-fähiges Fernsehgerät zu kaufen, denn ein guter Fernseher heißt noch lange nicht, das man auch ein gutes TV-Bild empfängt. Nein! Heutzutage benötigt man neben Satelliten- oder Kabelempfang auch ein guter digitaler Receiver unentbehrlich. Doch beim Kauf kann man sehr viel falsch machen.

Vor dem Kauf sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es auch bei vielen Geräten einen großen Qualitätsunterschied gibt. So sollte man unbedingt darauf achten, sich ein Gerät zu beschaffen, welches HD-fähig ist. Außerdem sollte erwähnt werden, dass man nicht alle Sender in HD sehen kann, ohne ein kostenpflichtiges Abonnement eines Drittanbieters zu bestellen, dies nennt man Pay-TV (Bezahlfernsehn). Beim Bezahlfernsehn wird eine Chip-Karte (Dekoderkarte, Smartcart), ähnlich wie eine Bankkarte, in das Gerät gesteckt, um verschlüsselte Sender zu empfangen.

Ist man diese anfänglichen Fragen durchgegangen gilt, es das richtige Gerät zu finden, ein heutiger digitaler Receiver kann nicht nur von digitalen Signalen, wie sie vom Fernsehsender gesendet werden, in ein analoges Signal umwandeln, sondern sogar Sendungen speichern. Dabei ist die Speicherkapazität entscheidend sie bestimmt wie viele Sendungen, Filme und Nachrichten, in welcher Qualität und Länge, gespeichert werden können. Gute Geräte können sowohl einen Film aufnehmen, sowie diesen Film gleichzeitig zeit verzögert wieder abspielen. Somit ist es möglich einen Film anzuhalten und 5 Minuten später an der gleichen Stelle wieder zu starten, ohne eine Sekunde an Filmmaterial übersehen zu haben. Dabei kann die Speichergröße meist durch externe Festplatten oder USB-Sticks erweitert werden.

Ein digitaler Receiver kann nicht nur das Fernsehsignal, sondern auch das Radiosignal, abgespielen, dabei ist der Standort des Gerätes, im Gegensatz zum herkömmlichen Radio, irrelevant. Auch hier gibt es wieder verschlüsselte Radiosender, welche vorerst mit einer Chip-Karte (Dekoderkarte, Smartcart) freigeschaltet werden müssen.

Der wichtigste Hinweis beim Kauf ist allerdings die Bezeichnung, wie zb. DVB-T oder DVB-C. Hierbei ist zu entscheiden, ob die Übertragung durch terrestrische Senderketten, Kabel oder Satellitenschüsseln erfolgt. Terrestrische Senderketten sind zumeist “Drahtgestelle” auf dem Dach. DVB-S und DVB-S2 sollten von allen genutzt werden, die eine Satellitenschüssel besitzen. Sollte ein digitaler Receiver die Bezeichnung DVB-T und/oder DVB-T2 besitzen, so kann man mit einer terestrischen Anlage nun ein Signal empfangen. DVB-C und DVB-C2 bezeichnet die Kompatibilität mit einem Kabelempfang. Die 2 am Ende der Bezeichnungen symbolisieren die 2 Generation.

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